V8.6 Kurzübersicht

sw_mkt_pfeil_rotScreencast zu allen V8.6 Features aus der Cloud von OriginLab im WMV/AVI-Format (ca. 14 Min, 9.11 MB)

Die Verbesserungen in Origin 8.6 umfassen alle Hauptbereiche der Software –Speicherkapazität, grafische Darstellung, Arbeitsblätter, Import und Datenanalyse. Die herausragendste Neuerung besteht jedoch in der Verfügbarkeit einer nativen 64-Bit-Version, die Kunden den Umgang mit großen Datensätzen in Origin von nun an wesentlich erleichtern wird. Offizielles Releasedatum ist der 15.11.2012.

Viele Origin-Anwender arbeiten mit großen Datensätzen, die nicht nur aus unterschiedlichen Datenkanälen stammen, sondern auch über lange Zeiträume gesammelt wurden. Die 64-Bit-Applikation von Origin erlaubt nun den reibungslosen Import solcher umfangreichen Datenmengen, die dann – wie gewohnt – in Form von Daten, Grafiken, Analyseergebnissen und Berichten in einem einzigen Origin-Projekt gespeichert werden können. Um auch über diese umfassenden Datensätze den Überblick zu behalten und aufschlussreiche Datenbereiche schnell identifizieren zu können, bietet diese neue Version von Origin zudem die Möglichkeit, Daten mit Hilfe von Maus und Tastatur für weiterführende Untersuchungen zu vergrößern bzw. die Ansicht der Daten frei zu verschieben.
Zusätzlich zur Datenspeicherung besticht Version 8.6 durch die Erweiterung der Minitools, die seit ihrer erfolgreichen Einführung in Origin 8.5 dem Anwender eine intuitive Oberfläche zum direkten Durchführen von Datenanalysen für einen ausgewählten Diagrammabschnitt zur Verfügung stellen. Mit drei neuen Minitools reagiert OriginLab konsequent auf die Wünsche seiner Kunden und entwickelte für Origin 8.6 die Minitools Vertikaler Cursor, Sigmoidaler Quick Fit und Kurvenschnittpunkte.
OriginPro - die Profiversion- zeichnet sich neben den neuen Funktionen durch fortgeschrittene Statistikwerkzeuge für die Hauptkomponentenanalyse sowie für die Cluster- und Diskriminanzanalyse aus. Darüber hinaus wurden die Tests auf Normalverteilung in OriginPro durch weitere Methoden ergänzt.
“Das Feedback von Wissenschaftlern und Ingenieuren, die unsere Produkte in ihrer täglichen Arbeit einsetzen, ist für OriginLab von sehr hohem Wert.”, sagt der Gründer von OriginLab Dr. CP Yang. “Unser Ziel besteht in der Entwicklung eines Produktportfolios, das sich speziell an den professionellen Bedürfnissen unserer Anwender orientiert.”

Neue Schlüsselfunktionen in Version 8.6
  • Native 64-Bit-Applikation
  • Zoom und verschiebbare Ansicht in Grafiklayern über Tastatur oder Maus
  • Automatisches Verbergen von andockbaren Fenstern
  • Neue Minitools: Vertikaler Cursor, Sigmoidaler Fit, Kurvenschnittpunkte
  • Netz-/Radardiagramme
  • Parametrische Funktionsdiagramme
  • Benutzerdefiniertes Anpassen des Importmenüs
  • Dialogfeld zur Arbeitsblattnavigation
  • Nichtlineare Anpassung mit Integral
  • Hauptkomponentenanalyse, Cluster- und Diskriminanzanalyse, weitere Tests auf Normalverteilung (OriginPro) 
  • Neues Protokollfenster für Meldungen
  • Hilfsmittel zum Aufteilen von Arbeitsblättern
  • Ausgabe eines Ergebnisblatts für Spaltenstatistik
  • Unterstützung von Roh- und Indexdaten für weitere Statistikhilfsmittel
  • Registerkarte Systempfad im Dialogfeld Optionen (im Menü Hilfsmittel
  • Festlegen eines Datenbereichs mit Hilfe von X-Werten
  • Wiederholen bestehender Analysen für alle Diagramme bzw. alle Spalten
  • Verbesserung der Verteilungskurven für Histogramme

64-Bit-Applikation

Origin 8.6 ist in zwei nativen Versionen verfügbar: 64 Bit und 32 Bit. Die 64-Bit-Applikation bietet:

  • Verbesserte Speicherverwaltung
  • Verbesserte Bearbeitung von großen Datensätzen
  • Einschränkung der Speicherkapazität nur durch Hardware (32-Bit-Applikation beschränkt auf 2 GB)

SW_MKT_Ori_64BitSupport

Hinweis: Einzelne Arbeitsblattspalten und Matrizen sind auf jeweils 90 Millionen Elemente beschränkt.

Zoomen und Scrollen im Diagrammlayer

sw_mkt_pfeil_rotScreencast zum Zoomen und Scrollen innerhalb von Diagrammlayern (aus der Cloud von OriginLab, WMV/AVI-Format, ca. 9,11 MB)

Mit Maus oder Scrollrad bzw. Tastatur können Sie im Diagrammlayer entweder in X- oder Y-Richtung zoomen und scrollen. Identifizieren Sie schnell einen interessanten Bereich in den Daten und verwenden Sie Hilfsmittel wie die Minitools, um Ihre Datenauswahl zu analysieren.

SW_MKT_Ori_Schwenken

Automatisches Verbergen von andockbaren Fenstern

sw_mkt_pfeil_rotScreencast zum automatischen Verbergen von andockbaren Fenstern (aus der Cloud von OriginLab, WMV-Format, ca. 5,71 MB)

Sie können andockbare Fenster wie den Projekt Explorer, die Schnellhilfe und das neue Meldungsprotokollfenster automatisch verbergen. Dadurch schaffen Sie Platz auf der Benutzeroberfläche von Origin und haben ggf. trotzdem einfachen Zugriff auf diese automatisch verborgenen Fenster. Einige Fenster wie das Meldungsprotokoll werden zwischendurch angezeigt, auch wenn der Modus Automatisch im Hintergrund eingeschaltet ist, um über wichtige Meldungen zu informieren.


Automatisches Verbergen des Projekt Explorers

Neue Minitools

sw_mkt_pfeil_rotScreencast zum Minitool Vertikaler Cursor (aus der Cloud von OriginLab, WMV/AVI-Format, ca. 5,43 MB)

Ausgehend von Anfragen seitens unserer Benutzer, wurden drei neue Minitools für diese Version entwickelt:

  • Vertikaler Cursor
    Lesen Sie X- und Y-Koordinaten von mehreren Diagrammen innerhalb eines Layers oder sogar über mehrere gestapelte Layer. Geben Sie die Koordinatenwerte in einem Arbeitsblatt aus oder markieren Sie Ihre Daten bei bestimmten X-Werten mit einer beschrifteten Linie.

    Vertikaler Cursor
  • Sigmoidaler Quick Fit
    Führen Sie eine schnelle sigmoidale Anpassung für Daten eines bestimmten Bereichs durch. Wählen Sie unter mehreren standardmäßigen Anpassungsfunktionen aus oder verwenden Sie Ihre eigene Anpassungsfunktion. Zeigen Sie Asymptotenlinien an und legen Sie optional Parameter auf die gewünschten Werte fest.

    Sigmoidaler Quick Fit
  • Kurvenschnittpunkte
    Berechnen Sie die Schnittpunkte von mehreren Kurven innerhalb eines Diagrammlayers. Markieren Sie die Kurvenschnittpunkte und zeichnen Sie die Koordinatenwerte in einem Arbeitsblatt auf.

    Kurvenschnittpunkte

Netz-/Radardiagramm

sw_mkt_pfeil_rotScreencast zum Radardiagramm (aus der Cloud von OriginLab, WMV/AVI-Format, ca. 9,51 MB)

Dieser neue Diagrammtyp eignet sich insbesondere zum Anzeigen und Vergleichen von multivariaten Daten. Mit einem benutzerdefinierten Dialogfeld können Sie die Achsen steuern. Es ist sogar möglich, für jede Achse eine unterschiedliche Skalierung festzulegen.

Bei wenigen Datensätzen kann Origins Funktion der Farbtransparenz verwendet werden, um Datensätze zum Vergleich übereinander zu legen. Bei vielen Datensätzen bietet es sich an, die Zeichnung einzurichten, dann die Datensätze in mehrere Layer aufzuteilen und diese dann nebeneinander zu vergleichen. Das Radardiagramm wird vorrangig zum Vergleichen von Daten verwendet.


Radardiagramm
Klicken Sie doppelt auf eine Achse, um das Dialogfeld Achsen zu öffnen und jede radiale Achse benutzerdefiniert anzupassen.

Parametrische Funktionsdiagramme

Erstellen Sie 2D-Funktionsdiagramme mit parametrischen Gleichungen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre favorisierten Gleichungen als Designs zu speichern, um sie wiederholt verwenden zu können. Sie können die Zeichnungsparameter im Dialogfeld Details Zeichnung jederzeit ändern und die Einstellungen durch Kopieren und Einfügen von einem Diagramm auf ein anderes übertragen.


Erstellen von parametrischen 2D-Funktionsdiagrammen
Um das Diagramm zu ändern, klicken Sie doppelt auf die Zeichnung, um die Registerkarte Funktion zu öffnen.

Statistik (nur Pro)

sw_mkt_pfeil_rotScreencast zur Hauptkomponentenanalyse (aus der Cloud von OriginLab, MP4-Format, ca. 13,9 MB)

Vier häufig verwendete multivariate Hilfsmittel sind nun in OriginPro 8.6 verfügbar:

  • Hauptkomponentenanalyse
  • K-Means-Clusteranalyse
  • Hierarchische Clusteranalyse
  • Diskriminanzanalyse
Die Hauptkomponentenanalyse (PCA) wird verwendet, um die Varianz-Kovarianz- Struktur von Variablen durch lineare Kombinationen zu erklären. Sie wird häufig als eine Dimensionalität reduzierende Technik eingesetzt.


Hauptkomponentenanalyse

Nichtlineare Anpassung mit Integral

Durch eine Aktualisierung des Anpassungsfunktionsbuilders ist es nun möglich, benutzerdefinierte Anpassungsfunktionen zu erstellen, die ein Integral enthalten.


Anpassungsfunktionsbuilder

Dialogfeld Arbeitsblattnavigation

Mit diesem neuen Dialogfeld können Sie mehrere Blätter in einer Arbeitsmappe oder einem Matrixfenster anzeigen und verwalten. Sortieren Sie die Liste der Blätter nach Name, Größe und anderen Metadateneigenschaften. Ändern Sie die Reihenfolge der Blätter oder wählen Sie mehrere Blätter aus, um diese zu duplizieren bzw. in eine neue Mappe zu verschieben.


Dialogfeld Arbeitsblattnavigation
Um dieses Dialogfeld zu öffnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte Arbeitsblatt und wählen dann Navigieren...

Benutzerdefinierte Anpassung des Importmenüs

Origin importiert viele häufig verwendete Datenformate von Drittanbietern mit Hilfe von benutzerdefinierten Dialogfeldern, auf die Sie über das Menü Datei: Import zugreifen. Diese neue Version enthält ein Dialogfeld, mit dem Sie das Untermenü benutzerdefiniert anpassen können, indem Sie Dateitypen hinzufügen/entfernen.


Benutzerdefinierte Anpassung des Importmenüs
Dieses Dialogfeld kann im Hauptmenü über Datei: Import: Anpassen... geöffnet werden.

Weitere Funktionen

  • Neues Protokollfenster für Meldungen
    Dieses Fenster zeigt die wichtigsten Meldungen an, z.B. die erfolgreiche Ausführung von bestimmten Befehlen oder Fehler, die durch verschiedene Operationen erzeugt wurden. Das Fenster kann automatisch im Hintergrund verborgen werden und öffnet sich dann nur, wenn es neue Meldungen anzuzeigen gibt.
  • Hilfsmittel Arbeitsblatt aufteilen
    Mit diesem neuen Hilfsmittel können Sie Daten in einem vorhandenen Arbeitsblatt nach Spaltengruppen, Zeilengruppen oder anhand einer Spaltenbeschriftung in mehrere Arbeitsblätter aufzuteilen.
  • Ausgabe eines Ergebnisblatts für Spaltenstatistik
    Die deskriptive Spaltenstatistik erstellt jetzt ein einfaches Ergebnisblatt mit den berechneten Mengen, das Sie zusätzlich zu der Tabelle im Berichtsblatt finden. Auf diese Weise können Anwender die Ergebnisse schnell zeichnen und weitere Berechnungen mit ihnen durchführen.
  • Unterstützung von Roh- und Indexdaten für weitere statistische Hilfsmittel
    Weitere statistische Hilfsmittel können nun die Anordnung von Rohdaten vs. Indexdaten unterstützen.
  • Registerkarte Systempfad im Dialogfeld Hilfsmittel: Optionen
    Diese neue Registerkarte beinhaltet Informationen zu unterschiedlichen Systempfaden wie dem Anwenderdateiordner und dem Verzeichnis zur automatischen Speicherung. In diesem Dialogfeld haben Sie die Möglichkeit, einige der Pfade zu ändern.
  • Festlegen des Datenbereichs mit X-Werten
    Viele Hilfsmittel, z.B. die lineare und nichtlineare Anpassung, erlauben nun das Festlegen eines Datenbereichs mit Hilfe von X-Werten für Anfang und Ende. Auf diese Weise können Operationen wie das Anpassen von mehreren Datensätzen mit unterschiedlichen Abständen und das Beschränken der Anpassung auf den gleichen X-Bereich durchgeführt werden, was nicht möglich wäre, wenn der Bereich nur mit dem Zeilenindex festgelegt werden kann.
  • Wiederholen bestehender Analysen auf alle Zeichnungen oder alle Spalten
    Sobald eine Operation wie die Kurvenanpassung auf eine Zeichnung in einem Layer oder auf eine Spalte in einem Arbeitsblatt durchgeführt wurde, können Anwender auf das Schloss klicken und die Wiederholung der gleichen Operation für alle Zeichnungen auf der Seite oder auf alle Spalten in dem Quelldatenblatt wiederholen.
  • Verbesserungen der Verteilungskurven für Histogramme
    Verteilungskurven, die über Histogramme gelegt sind, können mit Hilfe der Dateneigenschaften normiert werden. Weiterhin können Anwender die Normierung als Prozentsatz des höchsten Balkens durchführen. Es gibt zudem die Option, ALLE Normierungskurven in dem Klassifizierungsarbeitsblatt des Histogramms auszugeben. Die Ausgabe in dieses Blatt wird durch Normierung mit Hilfe der Dateneigenschaften erzeugt. Die Parameterwerte für jede Kurve werden in den entsprechenden Beschriftungszeilen gespeichert.
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