Kerntechnologien von Mathematica

Mathematica ist durch die konsequente Weiterentwicklung der Kernkompetenzen einer der führenden Berechnungsplattform. Neben der Entwicklung neuer Features werden bei der Weiterentwicklung von Mathematica auch die Kerntechnologien wie Automatisierung, der dokumenten-basierte Workflow oder die hybride symbolisch-nummerische Methodik immer weiter verbessert und an neue Anforderungen angepasst.

Automatisierung

Mathematica verwendet intelligente Automatisierung - von der Auswahl des geeigneten Algorithmus bis hin zum passenden Layout von Zeichnungen, da Automatisierung der Schlüssel zum produktiven Arbeiten ist. Durch die Automatisierung erhält man verlässliche und hochwertige Ergebnisse, ohne dass man sich in die jeweils zur Auswahl stehenden Algorithmen einarbeiten und sie bis ins Detail verstehen muss. Selbst Anwender, die bereits tiefer gehende Kenntnisse der zur Verfügung stehenden Algorithmen besitzen, werden unterstützt, indem automatisch der beste Algorithmus ausgewählt wird und somit schneller Ergebnisse erzielt werden können.

Download eines Beispiels zur Automatisierung als Mathematica-Notebook

Details zur Automatisierung bei Berechnungen

Automatisierung bei Berechnungen Vorteile von Mathematica Vorgehensweise in anderen Systemen
Präzisionskontrolle und -tracking Zuverlässige Ergebnisse ohne Rundungsanalysis Unzuverlässige Ergebnisse oder manuelle Analysis erforderlich
Just-in-Time Kompilierung Hohe Performance in einer Hochsprache Langsamere Ergebnisse oder manuelle Optimierung
Auswahl von Algorithmen Schnellere und bessere Ergebnisse - auch für Experten Schlecht geeignete oder generische Algorithmen
Aufgabenorientierte Funktionen Lesbare Programme auf hoher Ebene Durch algorithmische Details schwer lesbare Programme
Typ-unabhängige Funktionen Einfache Anpassung von existierendem Quellcode an neue Daten Unterschiedliche Funktionen für verschiedene Datentypen

Details zur Automatisierung bei Visualisierungen

Automatisierung bei Visualisierungen Vorteile von Mathematica Vorgehensweise in anderen Systemen
Stil Veröffentlichungsreife Grafiken in jedem Stadium Manuelle Spezifikation von Farben, Skalenstrichen usw.
Layout Informative Diagramme und Text - von Anfang an Manuelle Spezifikation von zu zeichnenden Grafikbereichen, Layouts usw.
Auffindung von wichtigen Merkmalen Richtige Darstellung von wichtigen Merkmalen und Funktionen Falsche Darstellung von Diskontinuitäten, Schnittebenen usw.
Adaptives Sampling Effiziente Auflösung von Merkmalen in unterschiedlichen Maßstäben Fehlende Details oder ungenutze Funktionsberechnungen
Interaktion Sofortige interaktive Zeichnungen und Diagramme Gar keine oder manuell programmierte interaktive Elemente
Gestaltung Kombination von Texten, Bildern, Tabellen und Kontrollelementen Erstellung von einfachen Grafiken oder Verwendung von gesonderter Software

Details zur Automatisierung in der Entwicklung

Automatisierung beim Entwickeln Vorteile von Mathematica Vorgehensweise in anderen Systemen
Freie Eingabe von Sprache Übersetzung von freiem Text in präzise Kommandos keine Alternative
Erstellung von Benutzeroberflächen Vollständige Oberflächen durch minimale Spezifikationen Manuelle Programmierung der gesamten Benutzeroberfläche
Plattform-übergreifende Entwicklung Wirklich plattform-übergreifende Anwendungen Beschränkte Bereitstellung oder manuelle Portierung auf unterschiedliche Plattformen
Speichermanagement Optimierte Speicherzuordnung, -verfolgung und -freigabe Manuelle Speicherzuordnung und -verfolgung
Parallelisierung Parallelisierung ohne Konfiguration Manuelle Parallelisierung, d. h. Initialisierung, Kommunikationsverwaltung usw.
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